Von Wetzrillen, dem heiligen Antonius und der Vergiftung durch das Mutterkorn
Kirchengeschichtliche Theorie über die Spuren an der St.-Stephanus-Kirche
Am Südportal und an der Apsis der St.-Stephanus-Kirche sieht man tief in den Sandstein eingegrabene, senkrecht und waagerecht verlaufende Scharten, die im Volksmund "Düwelskrallen" genannt werden. Außer sich vor Zorn über das schöne, neue Gotteshaus sei der Teufel aus der Hölle gefahren, habe seine Krallen an dem Stein gewetzt und dabei diese Spuren hinterlassen. Eine andere Theroie besagt, Friesen mit Bauchgrimmen hätten sich etwas von dem Stein abgeschabt und als Heilmittel geschluckt.
Sicherlich trifft beides nicht zu. Doch woher kommen die Wetzrillen? Eine interessante Theorie über den Ursprung dieser Rillen stellt Frau Ingeborg Nöldeke auf. Ihre Theorie, die zuerst in einem Artikel der Wilhelmshavener Zeitung veröffentlich wurde, finden Sie "hier".
