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Historisches

De Upjeversch Wildkamp

Well kennt noch de oll Buscharbeider-Hüüs up de Upjeversch Wildkamp, nich wied van’t Försthuus? Se staht nich mehr, sünd 1981/82 afreten wurden. Bloots een paar Remisen, een Pütt un Appelbööm tüügt noch van de lütt Siedlung, waar mehr Generationen van Buscharbeiders mit hör Families wahnt hebbt.

Toeerst hett daar bloots een Huus stahn (in de Kaart is dat de Nr.1). In een „Kaart van dat Kaarkspeel Schörtens van 1841 heet dat Flurstück mit dat Huus „Wildkamp“. J. Eden schrifft: Bedeutet nicht wilden Kamp, sondern Kamp der Wilden. So nannte man die Mutterstuten und die Füllen, überhaupt alle Pferde, die nicht zum Ziehen und Reiten gebraucht wurden, sondern den Sommer lang frei von Halfter, Gebiß und Hufeisen im wilden Felde umherschweiften. Der Platz, der danach benannt ist, mochte dazu geeignet sein; er weist im weiteren Umfange Lehm-, Sand- und Moorboden auf.
Dat oll Wildkamp-Huus schall woll al in’t 18. Jahrhunnert boot wurden weden, seggt Förster Streuffert. In een Förstkaart ut de Tied van 1880 steiht daar de Naam Anton Meier bi. He weer de Egendömer van de Landstee mit sowat söven Hektar.
Nu seeg de Grootheertog dat nich so geern, dat in sien Busch noch Privategendom leeg, un up de anner Kant kunn de Förstverwalten de lütt Landstee för een Buscharbeider bruken. Dat weer ja de Tied, waar de Mannslüü up de Marinewarft mehr Geld verdenen deen. Daarüm muß de Förstverwalten, wenn se Buscharbeiders hollen wullen, hör Huus un ok Land ton Bewirtschaften geven. Mit fiev, seß Hektar Land kunn een Buscharbeider een paar Keuh hollen. Dat brogg Melkgeld un Botter un Kees van de Molkeree Ostiem. Un denn noch een paar Schwien in ’t Huck ton Huusslachten un egen Kartuffels anboen – dat gung.
So boden se Anton Meier 1905 den Tusch mit Ossenhörn an, een Stück Land, dat wieder an de Kant van de Busch liggt. De gung daar up in, wiel he daar ok noch mehr Land kreeg, un boo sük daar een neen Plaats. 1906 heirad he Margerete Eilks, se harren een Dochter. Man dat Schicksal meen dat nich good mit de jung Familie. As de Dochter een Jahr old weer, kregen Vader un Kind de Schwindsucht un stürven. Se sünd mitnanner begraben wurden. Sien Froo seet nu alleen mit de Buree daar. Eerst teihn Jahr later heirad se weer, Friedrich Buss. De Nakamen sitt vandaag noch up de Stee Ossenhhörn an de Straat „Wildkamp“.
De oll Wildkamp-Stee wurr an den Förstwart Julius Neumann verpacht. Man de Försteree bruuk noch mehr lütt Landsteen för hör Buscharbeiders. Daarüm boen se noch twee Hüüs ((2) un (3)) daartegen – wennehr genau, is unklaar – un statten de mit netsövööl Land ut.

Dit weren de Buscharbeiders un Pächters:
(1) Oll Wildkamp: 1.) 1905-1934 Julius Neumann; 2.)1934-1952 sien Söhn Alfred Neumann (*1901 †Winter 1952); 3.) 1953-1959 Karl Vogel (*in Schlesien); 4.) 1959-1969 Ingo Dehn;
(2) Dat middelst Huus van d’ Wildkamp: 1.) ? -1933 Johann (Jan) Henken; 2.) 1933-1960 sien Söhn Karl Henken (*1902); 3.) 1960-1970 Heinrich Tjarks (weer Pächter, kien Buscharbeider);
(3) Dat daard Huus van d’ Wildkamp: 1.) ? -1935 Jakob Heeren; 2.) 1935-1954 sien Söhn Anton Heeren; 3.) 1954-1966 Fritz Klostermann; 4.) 1966-1969 Willi Schmidtmann; 5.) 1969-1972 Johann Peters (†2008, weer kien Buscharbeider, hett dat Land van all dree Wildkampshüüs bewirtschaft); 6.) 1972-1973 Jan-Piet de Vries

Van 1972/73 wurrn de Buscharbeiderhüüs blots noch as Weekenendhüüs an Wilhelmshavener Kooplüü verhüürt – bit se afreten wurden.

Im Mai 2008 Georg Schwitters

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